 . Binsenastrild/
Star Finch
(Neochmia ruficauda)

Binsenastrild Nest |

Binsenastrild
Jungvogel |

Binsenastrild
Jungvogel |

Binsenastrild
junger Hahn |

Binsenastrild Hahn |

Binsenastrild Henne |

Binsenastrild Hahn
gelbköpfig |

Binsenastrild Henne
|

Binsenastrild Hahn
gelbköpfig |

Binsenastrild Henne
gelbköpfig |
|

Binsenastrild Henne
gelbköpfig |
Beschreibung:
Binsenastrilde
sind etwa 12 bis 13 cm große Vögel, bei denen
sich die Geschlechter leicht unterscheiden lassen.
Während das Männchen am Vorderkopf eine
auffallend rote und mit winzigen kleinen weißen
Punkten gezeichnete Maske trägt, fehlt diese
beim Weibchen fast ganz. Je größer die Maske,
desto wertvoller der Vogel, was nicht
ausschließt, dass ein Hahn mit kleiner Kopfmaske
Nachzuchthähne mit fast doppelt so großen
Masken bringt. Die Oberseite des Hahnes ist matt
graugrün, die Oberschwanzdecken sind bräunlich-rot,
wobei jede Feder an der Spitze einen weißen
Fleck trägt. Die Schwanzfedern sind dunkelbraun
mit dumpfroten Außenfahnen, das mittlere
Federpaar ist leuchtend karminrot. Die Unterseite
ist blass weißlichgelb, die untere Kehle,
Vorderbrust und Körperseiten sind grünlichgrau,
mit weißen Punkten gezeichnet, die zum Schwanz
hin zunehmend größer werden. Das gelbbraune
Auge ist von einem ziegelroten Augenring umgeben,
der Schnabel ist leuchtend scharlachrot während
die Füße kräftig dunkelgelb sind. Das Weibchen
ist im Ganzen matter als das Männchen gefärbt.
Manche Weibchen zeigen auch ein mehr graues als
grünliches Mantelgefieder, bringen in der
Nachzucht aber dennoch satt gefärbte Junge
hervor. Das
Männchen ist gelb, der Rücken ist grün. Das
Weibchen hat einen grünen Kopf und eine grüne
Unterseite. Die Schwanzfedern der Henne haben an
der Unterseite des Schwanzes einen rosa Streifen,
der beim Männchen deutlich schmaler ist. Die
Jungvögel sind wie die Weibchen gefärbt, die
volle Ausfärbung des Gefieders
erfolgt nach 15 Monaten
Verbreitung:
Binsenastrilde
leben in der australischen Trockenzeit zu
riesigen Schwärmen vereint in feuchten
Landstrichen. Besonders beliebt als
Aufenthaltsorte sind bewässerte Reisfelder, die
Randgebiete feuchter Savannen sowie die
Schlammbänke der Flüsse. Während der heißen
Mittagsstunden halten sich die Vögel in den
Büschen am Rande der Feuchtsavannen auf, wo sie
sich durch ihre Färbung nur schwer ausmachen
lassen. Der Besitzer einer Vogelvoliere mit
Grünpflanzen kann von letzterem ein Liedchen zu
singen. Wie oft wähnt man die Binsenastrilde
spurlos verschwunden, bis man feststellt, dass
das grüne Blatt dort hinten am Busch ein
Binsenastrild ist! Die Kenntnis des natürlichen
Biotops ist für den Züchter und Halter sehr
wichtig. Schließlich fällt der Zuchterfolg nur
dem zu, der seinen Vögeln möglichst viel von
ihrer heimischen Umgebung bietet. Haltung:
Viele
Autoren nennen zur Zucht und Haltung des
Binsenastrilden hohe Raumtemperaturen, bei
entsprechender Eingewöhnung sind Binsenastrilde
jedoch sehr wetterhart. Sie benötigen im Winter
allerdings einen auf etwa 20 Grad Celsius
geheizten Schutzraum. Die Voliere sollte dem
natürlichen Biotop entsprechend mit langen
Gräsern und Schilf ausgestattet sein, sie muss
es aber nicht unbedingt. Was dagegen sehr von
Bedeutung ist, das ist eine Badegelegenheit, die
man möglichst täglich zur Verfügung stellen
sollte. Gut bewährt haben sich die sogenannten
Teichbäder aus Kunststoff, in denen die
Binsenastrilde wahre ,,Badeorgien" feiern. Fütterung:
In
der Fütterung sind Binsenastrilde, wie die
meisten Prachtfinken, sehr wählerisch. Als
Grundfutter sollte man eine gute Exotenmischung
zur Verfügung stellen deren Anteil an
Dakotahirse allerdings gering sein sollte, da
diese nach meinen Beobachtungen kaum angenommen
wird. Klaus Speicher, der bekannte Experte, hat
für eine renommierte Firma ein Spezialfutter
für Prachtfinken zusammengestellt. Diese ist
für Binsenastrilde sehr zu empfehlen. Daneben
sollte man den Vögeln Wildsämereien etwas Mohn
und vor allem gekeimte Kolbenhirse reichen, die
von den Binsenastrilden liebend gern genommen
wird. Diese spielt bei der Aufzucht der Jungen
eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vogelmiere
sollte ständig gereicht werden. Wer keinen
Garten hat, der
kann sich heute Vogelmierensamen kaufen und in
Töpfen aussäen, die man den Tieren zur freien
Aufnahme reicht. Ich kenne keine
Grünfutterpflanze, die von Binsenastrilden
lieber gefressen wird.
(Quelle
www.vogellexikon , Teile Artikel Ottmar
Sauter) Meine persönliche
Haltungsempfehlung
Haltung: Nach meiner Auffassung nur Paarweise .
Vergesellschaftung: Versuch bei mir mit Spitzschwanzamadinen und
Kubafinken klappte nicht . Zur Zucht nur
Paarweise , wenn Schlafnester in die Voliere
kommen geht "der Stress" los
Besonderheiten: Zur Brut bei mir sehr aggressiv zu anderen Finken |